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Gerade einmal sechs Monate ist es her, dass Collapse Under The Empire ihr zweites Album, "Find A Place To Be Safe", veröffentlicht haben, und schon darf ein weiterer Tonträger von Chris Burda und Matthew Jason bewundert werden. Fünf neue Kompositionen vereint "The Sirens Sound", die aktuelle EP des Duos. Weiterhin ist die Grundausrichtung identisch. Das Projekt Collapse Under The Empire steht für atmosphärische, groß angelegte, opulent arrangierte Instrumentalmusik, für die Zusammenführung der Post-Rock-Stränge von Mogwai und 65daysofstatic.
Wie auf dem Vorgänger, einem majestätischen Album, umfasst auch das Material von "The Sirens Sound" ein breites Spektrum. Von zurückhaltend bis hymnisch, von melancholisch bis wütend, von fragil bis brachial sind die Stücke in ihrer Beschaffenheit. Die elektronischen Elemente nehmen sich dabei noch etwas optimistischer aus als bisher, sind bisweilen gar von geradezu euphorischem Charakter.
 Den Hang zum Epischen und zu Bombast hat sich Collapse Under The Empire ebenfalls bewahrt. Denn einerseits sind die fünf Kompositionen knapp fünfunddreißig kurzweilige Minuten lang und, andererseits, ist mehr für die beiden Instrumentalisten doch grundsätzlich mehr. Keine Bescheidenheit, kein Kleckern, lieber Maßlosigkeit im Arrangement walten lassen und mächtige Soundwälle errichten.
Collapse Under The Empire arbeitet in die Tiefe und die Breite. Zahllose Klangschichten erst, bestehend aus Drumloops, Hallgitarren, subsonischen Bässen, sirenenden Loops, Keyboardflächen, Klaviertupfern und tragischen Melodien komplettieren das opulente Klangbild und sorgen zugleich für die bevorzugte Stimmung.
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T. Stalling http://www.collapseundertheempire.com
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