
Die erste Hälfte des Albums gehört Golden Diskó Ship, die Experimentierfläche von Theresa Stroetges. Die komplex, jedoch nicht abweisend arrangierten Tracks schweben in Popwölkchen, zugleich aber auch in weniger harmonischen Klangereignissen und spröder Geräuschhaftigkeit. Gespalten sind also die unruhigen Kompositionen. Nette Melodielinien kontrastieren rauschende Aufnahmen oder sorgsam eingefügte Krachelemente.
Jasmina Maschina, alias Jasmine Guffond, tourt desöfteren gemeinsam mit Theresa Stroetges Golden Diskó Ship. Gerne teilen die beiden Künstlerinnen einvernehmlich die Bühne und unterstützen das jeweilige Set der anderen. So ergänzt dann auch die zweite Hälfte des ersten "City Splits" das Vorangegangene ganz ausgesprochen gut. Wobei auffällt, dass Jasmina Maschina den meditativen Musiken und Unschärfen zugetan ist. Den stets erkennbaren Song bevorzugt ihre moderne Folkmusik, welche sie intensiv elektronisch unterfüttert. Das Golden Diskó Ship hingegen lässt auf die zugrunde liegenden Konstruktionsweisen nicht schließen.
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