
Die Vergessenheit erklärt allein das Unwissen Nachwachsender. Denn Fans des Frühachtziger Düstersounds, der auf die ersten Wellen des Post-Punk folgte, dürfte hervorragend munden. The Lucy Shows "...undone", nach nunmehr fünfundzwanzig Jahren als Wiederveröffentlichung des Banddebüts erschienen, vereint, was nur wenige Bands der Achtziger unter einen Hut bekommen konnten.
Erstaunlich ist, wie sehnsüchtige Klagelieder und die Klarheit der ersten U2-Hits, sowie die triste Dringlichkeit der Band Bauhaus und der frühen Singles von The Cure, das monotone Klagen von The Jesus And Mary Chain und geschickt aufblitzender Gitarrenideenreichtum der Smiths bei The Lucy Show ganz selbstverständlich zusammenkommen. Doch "...undone"s Lieder können lediglich darauf verweisen, was aus der Band hätte werden können. Denn die Dekaden sind bereits an dem Album vorübergezogen.
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