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Liberator - Stand And Deliver 

17.11.2009

Das ist schnörkelloser Two-Tone-Ska. Eine CD, sechs Musiker, zwölf Songs. Liberator nennen sich die Schweden und schon das Cover macht klar, in welcher Tradition sich die Band bewegt.

Liberator - Stand And DeliverLiberator - Stand And DeliverDas ist schnörkelloser Two-Tone-Ska. Eine CD, sechs Musiker, zwölf Songs. Liberator nennen sich die Schweden und schon das Cover macht klar, in welcher Tradition sich die Band bewegt: Fred-Perry-Hemd, Swarz/Weiß-Krawatte, ein Viertel "The Who"-Logo und Karos auf der CD.

Die Songs sind schnell und tanzbar, Trombone und Saxophone sind dabei, der Sänger Robert Ylipää klingt wie ein waschechter Engländer und die Musik kann stellenweise stark mit The Specials verwechselt werden, vor allem im ersten Song "Head Full Of Nothing" und im letzten "Zombies".

Wer da beim Hören nicht an "Ghost Town" von The Specials denkt, der wird Liberator vielleicht für originell halten. Schon der Original-Song behandelte die Folgen der Arbeitspolitik der britischen Premierministerin Margaret Thatcher, "Zombies" spinnt die Idee weiter hin zu den Farbfernsehern, vor denen die blutleeren Zombies jetzt vergammeln. Wer The Specials aber kennt, wird sich immerhin bedanken, dass es weiterhin genug junge Bands (auch wenn Liberator schon seit 1994 existieren) gibt, die wissen, was guten Two-Tone-Ska ausmacht.

Robert Kneschke

http://www.myspace.com/liberatorsweden

 

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