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Fans der Wave Pictures wissen es schon lange: mit Berlin verbindet die drei Jungs aus England so einiges. Ihr guter Freund Stanley Brinks (aka André Herman Düne) wohnt dort in Kreuzberg, gemeinsam trifft man sich des Öfteren, klönt, trinkt, macht Musik und spielt immer wieder traumwandlerische Konzerte, bei denen man gemeinsam auf der Bühne steht. Selbst gegenseitige Tribute-Cover-Alben hat es bereits gegeben, Kleinode auf CD-R. Es verwundert also nicht, dass auch die neue Wave Pictures-Platte „If you leave it alone“ in Berlin von und mit Freund Stanley und Freundin Clemence Freschard aufgenommen wurde.

Diese Tatsache zeigt sich vor allem in der sehr entspannten Atmosphäre, die auf dem ganzen Album herrscht. Ging der Vorgänger mit „Leave that scene behind“ gleich in die Offensive, ist auf „If you leave it alone“ relaxter britischer Humor Programm. „'I grew my hair and you cut yours. There always hast o be the same amount of hair in the world.'“ singt David Tattersall entspannt quengelnd in “I thought of you again”. Oder auch: “'I wrote a thousand verses, each one about doctors and nurses.'” Und auch wenn die Hitdichte nicht ganz so hoch ist wie auf dem vorherigen “Instant Coffe Baby”, ist das Songmaterial noch immer überdurchschnittlich. Wenn es so etwas wie Britpop noch geben sollte, sind die Wave Pictures jedenfalls ihre sarkastischen Könige aus Absurdistan. Dass der Ernst ihnen dabei nicht verloren geht, ist ihr wohl größtes Plus. Denn so berührt das berückende „Strawberry Cables“ nach all den Liedern über sprechende Frösche, zu viel redende Freundinnen und Schlägereien mit Hypnotiseuren gleich doppelt stark. Dennis Deter
http://www.thewavepictures.com/ | http://www.myspace.com/thewavepictures
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