 Conor Oberst & The Mystic Valley Band legen mit "Outer south" bereits nach einem halben Jahr ihr zweites Album vor. Nie zuvor klang der ehemalige Bright Eyes-Kopf so fröhlich.Vorbei die Zeiten von "Fevers and mirrors" und "Lifted ...", als Oberst so zerrüttet klang, dass man sich ernsthaft um sein Seelenheil Sorgen machte, und sich doch zugleich darüber freute, da die Songs daraus ihre Intensität zogen. Heute klingt Oberst ausgeglichen, macht fröhlichen Countryrock, die Bandkollegen wie Nik Freitas dürfen Songs beisteuern und diese gerne auch singen. Damit nimmt Oberst die gleiche Entwicklung wie Ryan Adams vor etwa zwei Jahren. Schön, dass es ihm besser geht, doch die Musik hat damit an Intensität und Dringlichkeit eingebüßt. Johannes Mihram
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