 Dafür nutzt die um The Posies-Macher Ken Stringfellow bereicherte Norweger-Combo sämtliche Stärken des College-, Meta-Hard- und Boogie-Rock. Immer geradeaus und nach vorne, dabei schön übersteuert, gelingen laute, irgendwie zartbittere Mitsingsongs.Es darf lärmen, wenn nur die vorwärts strebende Energie erhalten bleibt. Besonders gelingen indes die Gesangsparts, sie pendeln zwischen coolem und hysterischem Hymnengesang. Letzterer gibt seinen sofortigen Ohrwurmcharakter wohlwollend preis. Wenn auch die Riffs bisweilen altbacken sind und die Drums lediglich rudimentär pumpen. Die Stücke sind in der Mehrzahl hit-verdächtige Rocksongs, dank der guten, manchmal etwas kitschigen Ideen Ken Stringfellows und ihrer unmittelbaren Verwirklichung – für die er ebenso Sorge trägt. So stirbt Rock niemals nie nicht. Selbst ein gebrochenes Herz macht ihn nur stärker.
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