 Mittelfrisch erneut aufgelegte, leicht veränderte, dadurch lediglich mäßig moderne Metropolen-Märchenwald-Musik, deren eisiger Hauch, subtil mahnend, zur Stadtflucht rät, ist das Resultat. Gerade die helle und klare Stimme Korinths ragt aus dem Nebulösen, jener Rekombinatorik angesüßter Pop-Synthezität, wie eines Eisbergs Spitze.
Auf "It´s Midnight In Honolulu" verfolgen die Stücke der Palms wegweisende Verbindungslinien von den Velvet Underground zu den folgenden, weltweit aufmuckenden genialen Dilettanten der späten Siebziger und frühen Achtziger. Sie bewegen sich in den verinnerlichten Schwaden kuschelig nuscheliger Schuhgucker-Combo-Schüchternheit, störrische Polter-Folk-Romantik und erkaltende Synthpop-Reduziertheit.
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