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Stephen Davis - Hammer Of The Gods: Die Led Zeppelin Saga 

22.11.2008

Die wahren Götter des schweren Blues und der Donnerkraft des schweren wie harten Rock, Jimmy Page, Robert Plant, John Bonham und John Paul Jones, erschütterten für ein Jahrzehnt den Planeten Erde. Led Zeppelin wurden innerhalb der Siebziger für Millionen zum größten Ereignis der populären Musik, erklommen den "Stairway To Heaven" und stürzten schließlich ab. Was zwischen 1968 und 1980 geschah, dem Zeitpunkt der erklärten Auflösung der Gruppe nach Schlagzeuger John Bonhams Tod. Dies schildert Stephen Davis in seinem biografischen Band "Hammer Of The Gods".

Stephen Davis - Hammer Of The Gods: Die Led Zeppelin SagaStephen Davis - Hammer Of The Gods: Die Led Zeppelin SagaErzählt wird die komplexe Geschichte von Talent und Besessenheit, Ausschweifungen und Exzessen, musikalische Großtaten und egomanischem Größenwahnsinn, ebenso von zuvor nie da gewesenen Massenveranstaltungen, von schillernden Mythen und dunklen Legenden. Dies alles vereint der Rockkritiker und Verehrer Stephen Davis zu einer ausführlichen und unterhaltenden Gruppenhistorie.

Selbst die Vorläufer des noch heute nachbebenden Rockgiganten Led Zeppelin, darunter die dereinst von Eric Clapton ins Rampenlicht geführten Yardbirds, poträtiert Davis hingabevoll. Auch schildert er kurz und präzise den Werdegang jedes einzelnen Mitglieds bis zum Zeitpunkt der Gründung dieser Gruppe musikverrückter Blues-Anbeter und bedingungsloser Rockhuldiger, die endlich zueinander fanden, um die Welt zu verändern.

Davis blickt zudem gerne auf die Aufnahmeprozesse, die musikalischen und ökonomischen Visionen, das Touren und die Geschäftspraktiken Led Zeppelins zurück. Gerüchten um dunkle Magie und Seelenverkäufe, satanistische Botschaften und spirituelle Halbwahrheiten widmet er indes ebenso bereitwillig seitenlange Exkurse. Ausgespart werden auch orgiastische Groupiebegegnungen und gigantische Konzertereignisse, kurzzeitige Wiedervereinigungen und Neustartversuche in den Neunzigern nicht. Damit ist das Bandporträt mindestens ebenso aussagekräftig wie die erstaunlichen Ticketvorverkäufe für die wenigen Londoner Reunion-Konzerte des Quartetts im Spätherbst 2007.

T. Stalling

http://www.rockbuch.de

 

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