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6x frischer Indie: Karoshi Bros., The Hussy's, Fight Like Apes, Eat Lights: Beco 

21.10.2008

Die Indie-Welt ist größer als man denken könnte - genau: noch größer! - und lange nicht jede feine Single erscheint zwangsläufig auch in Deutschland. Weil sich aber auch, manchmal gerade dort das Hinhören lohnt, wo sich noch nicht allzu viele Menschen tummeln, gibt es auf diesen Seiten in nicht ganz regelmäßigen Abständen, aber garantiert einmal im Monat jeweils sechs Kurzrezensionen von in der Regel bislang nicht in Deutschland veröffentlichten Platten von Bands, die jetzt noch nicht jeder kennt, denen man aber durchaus später einmal wieder begegnen könnte. In diesem Sinne: Dabeisein ist alles - gerade von Anfang an...

6x frischer Indie: Karoshi Bros., The Hussy's, Fight Like Apes, Eat Lights: Beco6x frischer Indie: Karoshi Bros., The Hussy's, Fight Like Apes, Eat Lights: BecoLos geht es trotzdem mit alten Bekannten. Quasi. Letrix brachten es leider nur auf eine einzige Single, dann war Schluss. Aus den Überresten aber haben sich die Karoshi Bros. gebildet, deren toller Flummi-Elektro-Debüttrack "Love The World" zum Download-Erfolg wurde und deshalb nun auch in limitierter Auflage auf 7''-Vinyl erscheint. DJs wie Fatboy Slim oder Laurent Garnier sind begeistert.

Und gleich noch mehr alte Freunde: The Hussy's veröffentlichen nach einigen wunderbaren EPs mit "Super Pro" ihr Debütalbum. Die Band aus Glasgow bleibt ihren Stärken natürlich treu: Sängerin Fili klingt immer noch regelmäßig nach Cerys Matthews, die Songs klingen gleichermaßen knackig geradeaus und freundlich verspielt. Prima!

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6x frischer Indie: Karoshi Bros., The Hussy's, Fight Like Apes, Eat Lights: Beco6x frischer Indie: Karoshi Bros., The Hussy's, Fight Like Apes, Eat Lights: BecoAuch bei Fight Like Apes steht ein Mädchen am Mikro, das in knallig-gelbes 7''-Vinyl gepresste "Lend Me Your Face" ist eine punkige, frische Indiepop-Nummer der alten Schule, von der man einfach nicht genug bekommen kann. Ungleich rauer die atemlos heruntergedroschene B-Seite "Lightsaber Cock-Sucking Blues", man darf also gespannt sein, wohin es mit dem nächsten Release geht.

Der zweite Teil der heutigen Ausgabe ist ein kleines Shoegazing-Special, dessen Auftakt Eat Lights: Become Lights mit ihrer in wunderschönes Dunkelrot getauchten 7'' "They Transmit" bestreiten, einem hübschen Instrumentalspiel. Auf der B-Seite versucht sich der alte Indie-Haudegen Chris Olley von den auf diesen Seiten immer wieder gern vertretenen Six By Seven mit Erfolg an einem Soundscape-Remix des Eat Lights...-Tracks "Musik For Motorways". Tolle Packung.

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6x frischer Indie: Karoshi Bros., The Hussy's, Fight Like Apes, Eat Lights: Beco6x frischer Indie: Karoshi Bros., The Hussy's, Fight Like Apes, Eat Lights: BecoDas gilt auch für Ursula Minor, die genau so klingen wie es das datenrauschende Artwork ihrer 5-Track-EP "Laudanum" verspricht: ein Overload von Krach und Feedback überdeckt die schlichten, aber gewaltigen Melodien, dass die Vocals nahe an die Komplettentfremdung herangemischt wurden, ist dabei ohnehin Ehrensache. Großartige 25 Minuten!

Zum Abschluss gibt es eine gar wunderbare Split-7'': Kontakte bringen auf "Motorik" mit aller Liebe die Gitarren über einer fein glitzernden Melodie zum rauschen und schüren damit schon mal gewaltig Vorfreude auf ihr Minialbum - dazu demnächst mehr an dieser Stelle. Umseitig "The Space Between Souls", schwärmend-sphärischer Dreampop von Thelightshines. Toll!

Friedrich Reip

http://www.myspace.com/karoshibros - http://www.myspace.com/thehussys - http://www.myspace.com/fightlikeapesmusic - http://www.myspace.com/eatlightsbecomelights - http://www.myspace.com/ursulaminor - http://www.myspace.com/kontakteuk

 

 

 

 


 

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