 Auch wieder dabei sind im Titelstück die Akustikgitarrenklänge, die an Paco Fernandez erinnern und südländisches Flair aufkommen lassen. Die vereinzelten Vocals stammen u.a. von Anastasica, der SingerSongwriterin Anna Depenbusch. Träumerisch aus der Ferne bildet ihre Stimme ein weiteres Element des Ganzen. Leicht verzerrt und direkt dagegen die Stimme von Diana Tsantekidou im Titel „Someday“. Einen Mittelpunkt bildet „Ease“. Mit der ähnlichen Struktur eines Liedes beginnt man mitzusingen. Fast schon mainstream wirkt die Melodie und setzt sich kitschig-süß im Kopf fest. „Heathen“ trägt dieses Gefühl weiter. Eine eingängige Klangfolge, die harmonisch durch die Tonarten wandert, geformt und aufgewertet von kleinen Disharmonien. Eine lohnenswerte Platte, die einen guten Einstieg in die Musik des Hamburger Labels Maxelect Records gibt. Das letzte Album und den Meilenstein von Max Melvin übertrumpft es allerdings nicht. Felix Kosel
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