 Wer I Am Kloot bei ihrem Auftritt Ende März im Berliner Postbahnhof
gesehen hat und so in den Genuss einer Preview einiger Songs des neuen
Albums "I Am Kloot Play Moolah Rouge" kam, der durfte zu dem Eindruck
kommen, dass die Band um Sänger Johnny Bramwell ihre Sache nun
ruhiger, gleichsam poppiger angehen wollte.Schon die ersten Minuten von "...Moolah Rouge" relativieren diesen
Eindruck nun aber ordentlich - denn eigentlich klingen I Am Kloot hier
wie eh und je: dunkle Gitarren über sich schwer dahinschleppendem
Drumming, dazu Bramwells idiosynkratischer, schwermütiger, bisweilen
plötzlich in verzweifelten Zorn aufbrechender Gesang - alles wie
gehabt,
alles wunderbar! Gesondert bemerkenswert ist das Package, in dem man das Ganze bekommt,
namentlich in einem hochglänzenden Doppel-Digipak, in dem sich neben
dem
Album und einem schlichten Booklet vor allem eine Bonus-DVD mit einer
tollen, eine stolze Stunde dauernden "Making Of The Album"-Doku inkl.
mehrerer kompletter Songs findet. Friedrich Reip
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