 Mark Medlock hat es geschafft - er ist der erste Gewinner der Casting-Show und Dieter-Bohlen-Vulgaritäten-Plattform "Deutschland sucht den Superstar", der seinen Nachfolger medial erleben darf, weil auch ein Jahr nach Medlocks Sieg Leute bereit sind, Geld für seine am laufenden Band veröffentlichten Platten auszugeben.Während also 2008-Gewinner Thomas Godoj mit "Love Is You" seine erste Single an den Start bringt, ist "Cloud Dancer" bereits Medlocks drittes Album, und es ist um einiges besser als es für den angestrebten Erfolg vermutlich sein müsste: der überwiegende Großteil der 13 Tracks ist luftiger Sommer-Dance-Pop, von der Stange, gewiss, aber im allgemeinen auch völlig unaufdringlich und nur selten penetrant - was es angenehm von seinen Vorgängern abhebt. Echt Überraschungen, oder auch nur kleinere Spielereien, braucht hier niemand zu erwarten, solides Entertainment für den grundgenügsamen Radiohörer bietet "Cloud Dancer" aber allemal. Friedrich Reip
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