 Musikalisch handelt es sich um eine Mixtur aus Progressive Rock und symphonischen Klängen, die mehr als einmal an einen Breitwand-Soundtrack erinnern. Alles sehr episch und schleppend; Note um Note wird sorgfältig zu einer großen Pyramide aufgeschichtet. Das dauert zwar und braucht Geduld, das Ergebnis aber ist durchaus imposant. Bei diesem Ansatz sind einzelne Songs relativ schwer zu identifizieren, so dass man sich manchmal etwas mehr Konturen und Wiedererkennungseffekte wünschte. Aber geschenkt.Zieht man Vergleichskapellen heran mit ähnlicher Stimmung, landet man vielleicht bei den frühen Queensryche, Veni Domine, Orphaned Land oder Dead Can Dance. Eine Reihe großer Namen, in die Amaseffer trotz ihres sicher großen Potenzials bisher noch das schwächste Glied sind. Doch man traut den Israelis nach diesem beachtlichen Wurf einiges für die Zukunft zu. Dringend geraten wird, sich die Songs der insgesamt empfehlenswerten Scheibe online kostenlos auf jeden Fall mal anzuhören. Christian Liederer
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