 Am 3. September 1992 fand die Welturaufführung des Musicals „Elisabeth" im Theater an der Wien statt. Nach einem überwältigenden Erfolg in Wien wurde das Stück 1996 gleichzeitig in Japan und Ungarn übernommen. Drei Jahre später folgten Aufführungen in Holland und Schweden. Von 2001 bis 2003 sahen es circa 1,2 Millionen Besucher in Essen. Ab 2005 war es in Italien, Finnland und Stuttgart zu sehen.Thema des Musicals ist die Geschichte der österreichischen Kaiserin Elisabeth. Allerdings geht es nicht um das beschönigende oder verkitschte Bild einer Sissy, sondern um einen Blick in das Seelenleben eines Menschen mit vielen Zwiespälten, guten und negativen Seiten. Ein Mensch der in Freiheit aufwächst, dann überwacht und gegängelt wird. Zum einzigen wirklichen Freund und Geliebten wird der Tod. Michael Kunze und Sylvester Levay, die Macher des Musicals, bringen das gesamte Leben Elisabeths von der Kindheit bis zum Tod auf die Bühne. Die Führung durch die Geschichte übernimmt der Mörder Elisabeths, er bringt uns den Blickwinkel der Unterschicht auf die Ereignisse näher. Teilweise hat man den Eindruck, dass zu viele Einzelheiten erzählt werden. Aber da Musik und Gesang wirklich hervorragend sind, bleibt jede Langatmigkeit fern. .
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