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„Da warens nur noch drei“ hieß übersetzt ein Album von Genesis, den großen Progressive Rock – Rivalen von Van Der Graaf Generator in den Siebziger Jahren.
Dieser Satz lässt sich nun, nach dem Ausstieg von Saxophonist David Jackson, auch auf die Band um Peter Hammill anwenden. „Trisector“ heißt die neue Platte folgerichtig, die zweite nach der überraschenden Reunion 2005.
 Und obwohl der Einstieg mit dem instrumentalen „The Hurlyburly“ noch etwas altbacken daherkommt, gelingen die restlichen Lieder famos. „Interference Patterns“ und „The Final Reel“ zeigen Van Der Graaf Generator absolut auf der Höhe, ohne Abstriche an entbehrliche Modernismen zu machen. Höhepunkt ist das über zwölfminütige „Over The Hill“, das dunkel und erhaben über seinen Orgelmelodien in den Wahnsinn schreitet.
Dass „Trisector“ so klingt, als sei es direkt aus den schillernden Siebzigern in unsere Zeit hinübergerettet, ist hier als Kompliment zu verstehen. Lediglich „Drop Dead“ übt sich in etwas zu stumpfem Hardrock, und auch „All That Before“ kann mit seiner bemühten Komik nicht überzeugen.Dennis Deter
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