 Nun beherbergt das Haus also ein Musical, das hier seine Europapremiere feierte und so nach der ersten Show in Australien noch vor London zu dem Stück kam. Auch das ist Eleanor Bergstein zu verdanken, die nicht nur die Macherin des Kultfilms war, sondern auch des Bühnenstücks. Unverkennbar detailgetreu hat sie ihre Handlung übertragen. 78 Szenenwechsel geben der Geschichte ein Tempo, wie man es auf einer Bühne selten erlebt. Moderne Drehbühnentechnik und im Boden versenkbare Kulissen schaffen die Möglichkeit dazu. Den Hintergrund zaubert eine acht mal drei Meter große, gebogene LED-Wand. Aber auch die Seitenwände des Zuschauerraums werden mit Projektionen einbezogen und so sitzen die Zuschauer nicht mehr in einem Theatersaal, sondern mitten in der Handlung. Überhaupt wird so oft wie möglich das Gefühl vermittelt, als Publikum ein Teil der Handlung zu sein.Kostüme, Frisuren und Autos machen die 60er Jahre fühlbar. Getanzt wird auf wie im Film auf Bühnen, Plätzen, Brücken und Baumstämmen. Da gibt es nichts, was man vermissen wird, die Geschichte wird exzellent erzählt. Die emotionalen Stimmungen übertreffen vielleicht sogar die des Films, weil man hier die Menschen greifbar nah und existent vor sich sieht. .
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