 Diese beiden Alben haben jedoch maßgeblich einen Sound mitgeprägt, der später als Post-Punk bezeichnet werden soll und das Bindeglied zwischen dem rauen Druck des Sex Pistols-Punk und der Melancholie der Gothic- und Dark Wave-Bewegung war.Nachdem Ian Curtis mit der filmischen Biographie „Control“ 2007 ein Denkmal gesetzt wurde, folgt nun der unvermeidliche Best-Of-Sampler als Doppel-CD. Da das genau so viel CDs wie offizielle Alben sind und die erste CD mit 14 Tracks nur fünf Songs weniger als die beiden Alben der Band zusammen umfasst, gibt es wenigstens auf der zweiten CD etwas Bonus-Material. Dazu zählen die acht Songs der John Peel Sessions vom 26.11.1979 und zwei Songs der „Something Else“-Show vom 04.09.1979. Auf der ersten CD sind noch einige B-Seiten und EP-Songs versteckt. Wer die beiden Joy-Division-Alben schon hat, vielleicht gar in der remastered-Version, braucht dieses Doppelalbum nicht. Wer diese jedoch nicht hat, kann hier hören, wo Bands wie The Smiths oder Interpol ihre Traurigkeit hernehmen.
Robert Kneschke
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