 Wer „Strom und Drang“ hört, kann gerne vorher versuchen zu erraten, wie das Album klingen wird. Die Chancen sind gering, so vielseitig und überraschend drehen die Brote am Sound. Mal pompös, mal hektisch, mal melancholisch, mal stampfend, mal groovend, mal ruhig, aber immer spannend und überzeugend.Den Broten ein Korsett zu verpassen, ist mittlerweile so schwierig geworden wie die Elbe auszutrinken. Doch warum auch, denn ohne Regeln und Schranken laufen die drei Typen aus Hamburg zur Hochform auf. Und wer weiß, wenn sie noch etwas laufen, definieren sie vielleicht HipHop neu.
Robert Kneschke
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