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The Housemartins/ The Beautiful South - Soup 

27.02.2008

Die Housemartins sind heutzutage vermutlich nicht mehr allzu vielen ein Begriff - bestenfalls in Zusammenhang mit ihrem Bassisten Norman Cook, später als Fatboy Slim zu Big Beat-Lorbeeren gekommen, fällt der Name der längst aufgelösten Indiecombo noch ab und an.

The Housemartins/ The Beautiful South - SoupThe Housemartins/ The Beautiful South - SoupDiese Auflösung sollte schließlich zur Gründung einer neuen Band führen - The Beautiful South, ebenfalls nicht unbedingt unter den landläufigen Referenzen dieser Tage - und mittlerweile ebenfalls out of service. Der Link zwischen beiden Formationen war Sänger Paul Heaton, der nun auch hinter der Veröffentlichung des Split-Best Ofs "Soup" stehen mag.

Immerhin ein knappes Drittel der 22 Tracks wurden für die Housemartins reserviert, und wer sich an Songs wie "Happy Hour" oder "Five Get Over Excited" erinnert, hat sie vermutlich ohnehin im Plattenschrank. Der Rest nimmt das Ganze als Geschichtsstunde und wundert sich, wie leichtfüßig britischer Pop einmal sein konnte.

Auch für The Beautiful South galt dies natürlich, insbesondere zu Beginn. Mit den Jahren und den Platten, schlicht auch nicht zuletzt mit dem Alter von Herrn Heaton vermutlich wurden die Songs gewichtiger, manches Mal gar träge, was die chronologische Anordnung der Tracks auf "Soup" gut nachvollziehbar macht und dem Ganzen einen Hauch Schwanengesang verpasst. Wer im Getöse des aktuellen Garage-Gedonners den Untergang klassischen UK-Indiepop-Songwritings bedauert, findet hier, wenn keine Hoffnung, so doch Trost.

Friedrich Reip

 

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