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Steve Hackett – Tribute 

16.02.2008

Mit Steve Hackett ist auch nach über 30 Jahren noch immer der Name Genesis verbunden. Tja, damals war auch Peter Gabriel noch dabei, und die Engländer waren ein Wahrzeichen wegweisenden Progressive Rocks. Und überhaupt war damals alles viel besser, was unter dem alttestamentarischen Namen firmierte. Egal, blickt man auf Hackett, so findet man nach wie vor einen Künstler, der nach wie vor danach strebt, alle musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten auszuschöpfen. Sein jüngstes Album „Tribute“ untermauert dies einmal mehr.

Steve Hackett – TributeSteve Hackett – TributeHacketts erfolgreiche Brückenschläge quer über das musikalische Spektrum von Rock bis orchestraler Musik haben ihm die Anerkennung zeitgenössischer Musiker aus allen Lagern eingebracht. Dass er aber weder die laute Kulisse von Verstärkern oder eines Orchester-Ensambles braucht, zeigt er auf „Tribute“. Das Album ist sozusagen Hackett pur. Nur der Maestro selbst und seine Akustikgitarre. Still, kontemplativ, tief.

Tribut zollt er seinen Einflüssen – vor allem J.S. Bach –, indem er deren Werke interpretiert, oder Eigenkompositionen als Hommage intoniert. Und das funktioniert großartig. Ein wunderbares Album für alle, die noch Muße haben, sich hinzusetzen und einfach mal leisen Tönen zu lauschen.

Kurz: „Tribute“ zeigt Hackett experimentell, wie man ihn kennt, mit Anspruch, Klasse und Stil.

Christian Liederer

http://www.stevehackett.com/

 

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