 Nun klingt die ehemalige Ska-Band viel relaxter und dubbiger, mit mehr Reggae und Jazz. Ungefähr eine Stunde lang führt die Band durch abwechslungsreiche Soundlandschaften auf Offbeat-Basis, die sich hören lassen können. Mal sehr traditionell jamaikanisch wie in „Gunshot“, mal jazzy in „Wha'ppen“ oder soulig in „Bemshaswing“. Nur manchmal wünscht man sich, dass die markante Stimme von Dr. Ring Ring einsetzt und er die dahinplätschernden Grooves etwas antreibt.Im standarisierten bloom.de-Hörer-Test (wir laden abends paar Kumpels ein und spielen denen die Platten vor) waren die Meinungen gespalten: Zwei von fünf fanden das Album „voll nervig“, die anderen „echt chillig“. Für Nichtkiffer also nur bedingt geeignet.
Robert Kneschke
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