 Soweit die Gemeinsamkeiten - was aber die musikalische Klasse und die
Produktqualität angeht, könnten beide Scheiben kaum weiter auseinander
liegen. In seinem stabilen, stilvoll gestalteten Hartkarton-Einband
macht "I Told You..." schon vor dem ersten Track einen guten Eindruck.Wie auch Winehouse vom ersten Takt an präsent ist - und so ein
Eindruck von dem entsteht, was hier vielleicht möglich wäre, wenn die
Dinge besser stünden um die Dame, die zwischen den Songs sofort
verunsichert und durcheinander wirkt; die Performances aber sind
fantastisch. Als Bonus gibt es die komplett sinnlose "Back To Black And White Extra
Option", das Bild bei drei Songs während des Konzerts auf Schwarz-Weiß
umzuschalten, sowie die mit einer runden Dreiviertelstunde Laufzeit
recht ausführliche Doku "I Told You I Was Trouble", die den
Winehouse'
Geschichte nacherzählt (und dabei auch den taxifahrenden Vater zu Wort
kommen lässt) und titelgerecht auch kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn
es um die Schattenseiten der Sängerin geht. "I Told You I Was Trouble - Live In London" lässt keinen Wunsch offen -
bis auf den, Amy Winehouse möge ihr Leben so schnell wie möglich wieder
in den Griff bekommen. Friedrich Reip
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