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Britischer Pop der 1960er Jahre, The Doors, Gerry & The Pacemakers, Scott Walker und Psychedelic Rock standen Pate für The Coral fünftem Album „Roots And Echoes“.
 Musik also, die schon lange gehört wurde, als die Briten aus Hoylake bei Liverpool noch nicht einmal geboren waren. Obwohl sie bereits seit 1996 zusammen spielen, ist ihr ältestes Mitglied gerade mal 26 Jahre alt. Retro oder rückständig klingen The Coral deswegen noch lange nicht. Große Melodien, brillantes Songwriting, Frontmann James Skellys einmalige Stimme, eine gewisse jugendliche Arroganz und eine Band, die stilsicher mit ihren Instrumenten umgeht, macht „Roots And Echoes“ zu einem Album ohne einen einzigen Ausfall.
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 Dass sich diesmal kein offensichtlicher Hit - wie etwa „In The Morning“, dem im britischen Radio meistgespielten Stück des Jahres 2005 - findet, macht das neue Werk nur umso stärker. So darf sich jeder seine ganz persönlichen Lieblingssongs aussuchen. Die des Rezensenten sind das eingängige „Remember Me“, „Jacqueline“, das so fröhlich klingt, sich aber als Break-Up-Song entpuppt, das akustische „Not So Lonely“ sowie „She's Got A Reason“, welches verhalten beginnt, dann aber einem kakophonen Orgel-Finale entgegenstürmt. Christof Herrmann
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http://www.thecoral.co.uk - http://www.deltasonic.com
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