 Die Editors haben richtig erkannt, dass ihr neues Album "An End Has A Start" die Menschen offensichtlich prima erreicht - aus Clubs sind auf der für Herbst angekündigten Tour teilweise schon kleine Hallen geworden, das Radioairplay macht ebenfalls einen gesunden Eindruck.Nur schlüssig also, dass sie das Ganze am Laufen halten: den Titeltrack der Platte veröffentlicht die Band nicht als schnöde Single, sondern als
digi-verpackte, auf sechs Tracks aufgepumpte EP. Die bislang
unveröffentlichten Songs im B-Programm sind dabei stilsicher am
Albumsound orientiert, was an und für sich keine schlechte Sache ist, im
gleichen Zug verstreicht aber auch die Gelegenheit zu Spiel und
Experiment ungenutzt, die bei einer technisch versierten Band wie den
Editors zu aufregenden Ergebnissen hätten führen können. Schon schade. Friedrich Reip
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