 Danach geht das Tempo auf um die 120 BPM, also eher Lounge-Sound. Zwei schöne Remixe (Marie Boine und Thom Yorke) lassen zwar aufhorchen, bleiben aber auch entspannt. Mit einem Stefan Goldmann-Remix geht’s dann doch noch mehr in Richtung House. Negativ aufgefallen ist das bisschen nervige “The Sun Can`t Compare“ (und auch noch in der Long Version ;-) von Larry Heard pres. Mr. White, dessen monotone Instrumentierung von einer – mir – nervigen, zu repetetiven Stimme begleitet wird. Positiv wiederum direkt der nächste Track (“Henrik Schwarz/Ame/Dixon - Where We At Pt. 2“ in der Body Language Version), ein gut kickendes Stück Deep-House mit Wärme, Tiefe und ein bisschen Sex-Appeal: für mich der beste Teil des Sets. Zum Ende der CD hin wird die Musik generell etwas belebter, bleibt aber meist ohne rechten Schmiss und Höhepunkte. Alles in allem eine zugegebenermaßen prima gemixte CD ohne große Ausfälle oder herausragende Titel, die mir aber etwas zu unaufgeregt daherkommt. Um so mehr wundert mich natürlich, was die Stadtmagazine so schreiben. Aber die müssen ja auch von was leben ;-)
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