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Dixon - Body Language 4 

28.04.2007

Vor einer Woche erschien auf get physical die vierte Ausgabe der Mix-CD-Serie “Body Language“. Hinter den Reglern stand diesmal der Berliner DJ Dixon, der auch als Produzent und Partyveranstalter (week12end-Club) in Berlin von sich reden macht. In diversen Magazinen der Stadt waren Rezensionen und Interviews zu lesen, die allesamt aber so was von begeistert klangen, dass man einiges erwarten durfte.

Dixon - Body Language 4Dixon - Body Language 4Das Set beginnt mit einem schön stimmungsvollen Track („Timo Maas - Slip In Electro Kid“), was eigentlich ne gute Idee ist. Gespannt wartet man auf den Break und das Einsetzen der Tanzlaune. Und wartet. Und wartet…

Um es vorweg zu nehmen: so richtig kickend wird es leider nie, vielleicht ist es aber auch das Konzept der CD, entspanntes Sitzen und Kopfnicken zu untermalen? Ich hatte mir jedenfalls von Dixon ein bisschen mehr Pepp erwartet. Etwas angeregter wird die Musik erst ab Track 5 (“Chateau Flight – Baroque“ in der Henrik Schwarz Live Version). Aber auch hier ist’s eher was zum Mitwippen als zum Tanzen.

Dixon - Body Language 4Dixon - Body Language 4Danach geht das Tempo auf um die 120 BPM, also eher Lounge-Sound. Zwei schöne Remixe (Marie Boine und Thom Yorke) lassen zwar aufhorchen, bleiben aber auch entspannt. Mit einem Stefan Goldmann-Remix geht’s dann doch noch mehr in Richtung House.

Negativ aufgefallen ist das bisschen nervige “The Sun Can`t Compare“ (und auch noch in der Long Version ;-) von Larry Heard pres. Mr. White, dessen monotone Instrumentierung von einer – mir – nervigen, zu repetetiven Stimme begleitet wird. Positiv wiederum direkt der nächste Track (“Henrik Schwarz/Ame/Dixon - Where We At Pt. 2“ in der Body Language Version), ein gut kickendes Stück Deep-House mit Wärme, Tiefe und ein bisschen Sex-Appeal: für mich der beste Teil des Sets. Zum Ende der CD hin wird die Musik generell etwas belebter, bleibt aber meist ohne rechten Schmiss und Höhepunkte.

Alles in allem eine zugegebenermaßen prima gemixte CD ohne große Ausfälle oder herausragende Titel, die mir aber etwas zu unaufgeregt daherkommt. Um so mehr wundert mich natürlich, was die Stadtmagazine so schreiben. Aber die müssen ja auch von was leben ;-)

Carsten Schulze

http://www.sonarkollektiv.com/artists/Dixon - http://www.myspace.com/justdixon

 

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