 Erdacht hat Hape Kerkeling die Geschichte gemeinsam mit Angelina Aaccarone und Angelo Calagrossi (er gestalte schon die Filme „Kein Pardon“ und „Die Oma ist tot“ gemeinsam mit Hape): Das Hörbuch jedoch bestreitet Hape Kerkeling gänzlich allein – Er ist Erzähler, beschreibt die Handlungsorte und spricht vor allem sämtliche Personen. Das geht dann vom Ruhrgebietsdialekt zum Hessischen, bis zum gebrochenen Deutsch des Taxifahrers. Besonders leidenschaftlich aber ist er in seinem Element, wenn es um die nordischen Sprachen geht und er den Norweger Lars spricht, der durch die Lande zieht um mit einem Hundequartett die Zukunft voraus zu sagen.Natürlich ist dieses Hörbuch nicht mit seiner im vergangenen Jahr erschienenen Reisebeschreibung über den Jakobsweg „Ich bin dann mal weg“ zu vergleichen. Es ist einfach eine irre und komische Geschichte, die keinerlei Anspruch auf Tiefgang erhebt, die genau deshalb dazu einlädt jegliches Realitätsbewusstsein über Bord zu werfen und sich über genial verrückte Situationen auszuschütten. Ich freue mich auf den Film, der dem Hörbuch folgen soll, obwohl ich überzeugt bin durch die herrliche Erzählweise bereits jetzt unschlagbare Bilder vor meinem inneren Auge gesehen zu haben. Kai Schmidt
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