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Für das erste Album „Little Things“ hatte die Norwegerin Hanne Hukkelberg zwei Jahre damit verbracht, mit dem Fahrrad durch Oslo zu fahren, und Geräusche zu sammeln. Diese wurden jedoch nicht einfach nur in die vorhandenen Songs integriert, sondern waren essentieller Bestandteil dieser verhuschten, wundersamen Lieder. Das klingt zwar alles nach abstraktester Kunst für Eingeweihte, ist aber durch und durch hörbar und von einer ausgesuchten Leichtigkeit.
 Daran hat sich auch auf ihrer zweiten Platte „Rykestrasse 68“ nichts geändert, nur das Geräuschspektrum hat sich von der Strasse weg in ihren titelgebenden Wohnort in Berlin, wo Hukkelberg ein halbes Jahr lebte und von ihrem Fenster aus die Pennymarkt-Punks beobachtete, verlagert. Noch immer sind ihre Lieder zart und wollen nicht so recht in eine Schublade passen. Irgendwo Jazz, irgendwo Elektronik und doch immer wieder auch Pop und schönste Songwriterkunst. Wie fragil Hanne Hukkelbergs Musik tatsächlich ist, zeigt sich schon daran, dass in „Obelix“ das Schnurren einer Katze den grundlegenden Rhythmus gibt. Hukkelberg singt dazu wie eine Elfe und macht sich daran, uns auch diesen Frühling zu verzaubern.April und Mai ist die Dame dann in Deutschland auf Tour; wer wissen möchte, wie viel wunderbare Töne ein umgedrehtes Fahrrad oder eine Geschirrspielbürste gibt, sollte sich dies nicht entgehen lassen. Dennis Deter
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http://hanne.hukkelberg.net
Hanne Hukkelberg auf Tour:
- 10.04. Hamburg - Fabrik
- 11.04. Berlin - Babylon Mitte
- 12.04. Köln - Stadtgarten
- 13.04. Heidelberg - Karlstorbahnhof
- 14.04. München - Ampere
- 05.05. Dortmund - Domizil
- 17.05. Erlangen - E Werk
- 18.05. Marburg - Kulturladen KFZ
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