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Das verdunkelte Ambiente, dort, im Zwielicht zwischen frühen Morgenstunden und ewiger Finsternis, schaut eine Person über das Wasser des auf keiner Landkarte befindlichen “Green River“. Im wenig freundlich dreinblickenden Einstromland der unergründlichen Tiefen des Indie-Rock-Landes führt Raphael Enard, Stimme der Magicrays, Reisende und Verirrte durch traumhaft schöne Landschaften, nahe des Abgrundes.
 “Off The Map“, die aktuelle, innere wie äußere Räume und zuvor verödende Landstriche erschließende, Anteilnahme vermessende Bestandsaufnahme der Magicrays, eröffnet Weite. Das Album touchiert melancholische Gefilde, umschmeichelt den Genuss mittelschweren Leidens an Lebensumständen. Selbst Trauer dringt ein, in ein den Fratzen der Depression abgewandtes Gleichgewicht bringt diese unaufdringlichen, atmosphärisch düsteren Lieder des sensibel wie souverän agierenden Ensembles ein Hauch Leichtigkeit, welchen der schwebende Gesang verleiht. Er strahlt mysteriös uneindeutig inmitten verhallernder Akkorde, aufbegehrender Noise-Gitarren, zerbrechlichem Liedermacher-Geplinker und geballter Sanftmut im non-aggressiv enthärteten Rockraum dieser intimen “Off The Map“-Ortsbestimmung, welche ein Himmelreich zu versprechen scheint.
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T. Stalling http://www.magicrays.com - http://www.gentlemen.ch
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