 Durch diese Reiberöhre, die so lässig und cool klingt wie Johnny Cash in seinen besten Jahren, bekommt der warme, organische Sound der Berliner Ska-Band den Touch, den er braucht, um insgesamt harmonisch zu wirken.Das fünfte Album gehört somit neben dem vierten zu dem besten, was die acht Jungs zu bieten haben: Texte mit Aussage, lässige Stimme, grooviger Sound und nach über zehn Jahren Bandgeschichte eine Entspanntheit, die sie vom Zappel-Ska abrücken lässt hin zu "erwachsenem" Ska, der auch vor Jazz oder gar Walzer ("I Got Music") keine Angst hat. Selbst in der musikgesättigten Hauptstadt Berlin gibt es derzeit keine Ska-Band, die es mit The Special Guests aufnehmen könnte. Das will was heißen!
Robert Kneschke
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