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In England hat er bereits mit der Single "Grace Kelly" und dem Album "Life in cartoon motion" die Poleposition der Charts besetzt und bei uns könnte Mika das gleiche gelingen. Denn Mika schlägt in die gleiche Kerbe wie die Scissor Sisters, die mit schwul angehauchtem Pop großen Erfolg haben.
 Mika ist 23 Jahre jung, in Belgrad geboren und als Sohn eines Botschafters in Paris und London aufgewachsen. Um seine sexuelle Identität mag er bislang keine Auskunft geben, doch die hörbaren Einflüsse der Scissor Sisters, die Ähnlichkeiten zu Freddy Mercury, was den Gesangsstil angehen und nicht zuletzt der Song "Billy Brown", dessen Protagonist sich als verheirateter Mann in einen anderen Mann verliebt, lassen zumindest Vermutungen zu. Der Song ist im übrigen stark angelehnt an "Penny Lane" von den Beatles, von denen sich Mika auch sonst einiges abgeschaut hat.
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 Nicht nur die cheesy Arrangements, auch Mikas drei Oktaven umfassende Stimme dürfte die Geister scheiden, fällt sie doch all zu oft in den Falsett. Alles an Mikas Musik ist uncool - und macht Spaß, zumindest für den Moment. "Life in cartoon motion" ist mit der gerade veröffentlichten Single "Grace Kelly" ein sehr gut produziertes Popalbum ohne lange Halbwertszeit. Mika hat bis auf zwei Songs alles alleine geschrieben und das Album auch gemeinsam mit Greg Wells, der bereits mit Acts wie Pink, Jewel und Aerosmith zusammengearbeitet hat, produziert. Entstanden ist ein Album, das positive Gefühle vermittelt, dass man aber nicht all zu oft auflegen kann, denn wie singt Mika selber "to much candy gonna rot your soul".Johannes Mihram
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http://www.mikasounds.com - http://www.myspace.com/mikamyspace
- 09.04. Berlin - Kesselhaus
- 10.04. München - Georg-Elser-Halle
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