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Carla Bruni – No Promises 

23.01.2007

Es wird schwer sein, den Erfolg ihres Debütalbums zu toppen. Mehr als 2 Millionen Mal wurde „Quelqu'un m'a dit“ weltweit verkauft. Der lange Abstand von dreieinhalb Jahren zum nächsten Album kann ein Indiz für eine perfekte Vorbereitung sein. Und tatsächlich zieht mich das Album „No Promises“ beim ersten Anspielen in seinen Bann. Dabei ist die Musik unauffällig und wenig spektakulär. Und doch sind da diese harmonischen Klänge, lyrischen Worte und diese wunderbar sanft-kraftvolle Stimme.

Carla Bruni – No PromisesCarla Bruni – No PromisesDie Italienerin, die seit ihrer Jugend in Paris lebt, hat englische Gedichte aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert mit ihrer Musik vertont. Das Lesen der Poesie von Wystan Hugh Auden, William Butler, Dorothy Parker und Emily Dickinson faszinierte Carla Bruni sosehr, dass sie diese in Lieder verarbeiten muss.

In jedem der Songs spüre ich die Auseinandersetzung mit dem Inhalt der Gedichte, den Gefühlen für sie und den persönlichen Bezug, der in die Vertonung eingeflossen ist. Zwar ist die Stimmungslage und Melodie der Songs oft sehr ähnlich, doch sind es gerade die subtilen Besonderheiten, die ich als so authentisch empfinde. Ich genieße es einfach dieses Album zu hören und auf mich wirken zu lassen.

Kai Schmidt

http://www.carlabruni.com

 

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