 Der aktuelle Streich heißt "Do Good" und kann als Gegenentwurf zum aktuellen Album "Too Bad" von Buju Banton gehört werden. Thematisiert letzterer doch gerne Slackness-Inhalte und macht Party-Tracks auf trocknen Dancehall-Riddims, liefert Turbulence eindeutig positiv besetzte conscious Texte, die überwiegend auf Roots-Riddims liegen. Er beweist aber gleichzeitig, dass er auch in der Lage ist, auf Dancehall-Riddims ohrwurmverdächtige Songs wie "Good Times" oder "Freedom Train" einzusingen.Die ruhigen Songs liegen dem jungen Jamaikaner dennoch besser, weil sich seine Stimme so besser entfalten kann und die Texte verständlicher sind. Wer sich vom grottenschlechten Cover nicht abschrecken lässt, den erwartet ein abwechslungsreiches, aufbauendes Reggae-Album.
Robert Kneschke
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