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The Book Of Daniel - Songs for the locust king |
28.11.2006
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“Songs for the locust king” von The Book Of Daniel wirft Fragen auf: Sind verhinderte Sportler die besseren Songwriter? Warum wählen viele Musiker Streicher, wenn sie ein Orchester haben können?
 Daniel Ingemar Gustafsson alias The Book Of Daniel musste sich immer verteidige – gegen Puks. Er war mit Leidenschaft Eishockey-Torhüter. Irgendwann musste er einsehen, dass er es wohl beim Sport nie an die Spitz schaffen würde, doch zum Glück hatte er mit der Musik eine zweite Leidenschaft. Vielleicht liegt eine Geschichte wie die des verhinderten Sportlers, der Musiker wird, in der Familie, denn auch sein Bruder Martin musste die Träume vom Profifußballerwegen seines Bananenfußes aufgeben und machte fortan als Boy Omega Platten. Gescheiterte Träume, Siege und Niederlagen von Kindesbeinen an plastisch zu erleben, das ist eine gute Schule für einen Songwriter.
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 Mit Siegen haben die „Songs for the locust king“ nichts zu tun, um so mehr mit gescheiterten Träumen und Niederlagen: „The graffiti on the parking lot spells ‚I’m on my way home!’/ and for a moment I could swear/ I saw you standing outside my door/ but there’s no footprints in a lonely man’s snow”. Dazu spielt ein trunkenes Orchester zerschossene Melodien am Rande des Abgrunds. Wo viele Musiker ein Dutzend Streicher auffahren,um intensive Gefühle auszudrücken, und den Songs damit doch nur eine Schicht Zuckerguss auftragen, legen hier die zusätzlichen Blasinstrumente den zerrütteten Kern der Songs frei. Und die Seele des Zuhörers. Das ist wahre Soulmusic.Johannes Mihram
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http://www.thebookofdaniel.net http://www.myspace.com/thebookofdaniel
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- 09.12.06 Braunschweig, Nexus
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