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Die irische Band The Immediate strotzt schon in ihrem Debüt „In Towers And Clouds“ so dermaßen vor Musikalität und Talent, dass man sich bange fragt, wo das denn noch hinführen soll.
11 Songs, allerfeinster Indiepop, hinreißende Melodien, fragile und brachiale Gitarren und scheinbar unendlich viele Ideen – und das manchmal in einem Song – kein Wunder, dass da Vergleiche gezogen werden zu Beatles, Pink Floyd und den Talking Heads. Wobei diese Versuche, eine Schublade für die vier Iren zu öffnen, natürlich aus purer Verzweiflung in so schwindelnde Höhen führen.
 Aber selbst, wenn man auf dem Teppich bleibt, wird einem schön warm ums Herz: Endlich wieder einmal Musik, die nicht locker lässt und eine CD, die in 45.04 Minuten Spieldauer nicht einen, auch nur winzigen Hänger vorweist.
Trotz aller Breaks und Tempowechsel, ausgefeilten Chorsätzen und wildem Stilmix, ist „In Towers And Clouds“ aus einem Guss. Fliegt man beim Zuhören jedoch aus der Kurve und die Gedanken schweifen ab, kann es schon mal passieren, das man sich nicht mehr im Song zurechtfindet. Zur Strafe, sozusagen.
Dieser Einfallsreichtum mag daher kommen, dass die Band vier Sänger, drei Drummer, drei Gitarristen und drei Bassisten hat – bei vier Mitgliedern.
Da eröffnen sich natürlich Möglichkeiten, wenn ein Song gleich anders klingt, sobald die Herren die Arbeitsgeräte tauschen.Es ist ein schmaler Grat. Bleibt zu hoffen, dass sich The Immediate auch in Zukunft nicht verzetteln zwischen Türmen und Wolken.
vladinova
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erscheint bei Fantastic Plastic
http://www.fantasticplastic.com
http://www.theimmediate.tv
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