 Dafür kann man nun eine Menge Maßstäbe anlegen, aber so star-studded
"Doctor's Advocate" mit Auftritten von, Tief Luft holen, u.a. Nate
Dogg, Will.I.Am., Snoop Dog, Xzibit, Kanye West, Busta
Rhymes
und Jamie Foxx auch sein mag, so wirkt es doch nie wie
Feature-Katalog, sondern bleibt angenehm nüchtern und trocken - Pop,
niemand hat das im HipHop-Bereich zuletzt besser bewiesen als 50 Cent,
klingt anders.Die Ursache liegt freilich in der Kombination aus eher dezentem Einsatz
von Samples, auffälliger Zurückgenommenheit der Gaststars und vor allem
in der Treffsicherheit der Beats - ein Rezept, das erst gegen Ende des
Albums etwas weniger konsequent umgesetzt wird, wie der einzige echte
Haken an "Doctor's Advocate" generell ist, dass es vielleicht ein wenig
lang geraten ist, ein Problem, das aber ohnehin den meisten Platten im
HipHop gemein ist. Ansonsten kann man hier nur gewinnen. Friedrich Reip
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