 Und das in einem sehr edlen Package. Inhaltlich wundert man sich dann zunächst ein wenig, dass die beiden Gigs, die „Stage“ zeigt, fast identische Songs präsentieren. Natürlich können IQ auf unzählige Klassiker zurückgreifen; etwas Abwechslung wäre deshalb schön gewesen. Doch muss man sagen, dass sich zumindest die Atmosphäre beider Gigs deutlich unterscheidet: In USA steht eine Band auf einer Großraumbühne im Flair einer dunklen, ästhetischen Kühle. Das kaum sichtbare Publikum trägt dazu bei, dass man meint, die Band spiele ganz in ihrer eigenen Welt. Ganz anders der Deutschland-Auftritt, nahbar und warm. Beide können sich sehen lassen, auch wenn videotechnisch offenbar kein hohes Budget zur Verfügung stand. Die visuelle Inszenierung beschränkt sich auf wenige Kameraperspektiven und spartanische Bild-in-Bild-Effekte, die den Video-Clip-Geist der 80er beschwören. Trotzdem haben Fans mit „Stage“ sicher eine schöne Erinnerung an die „Dark Mattour“ 2005. Christian Liederer
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