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Damals landeten X-Perience mit dem Song „A neverending dream“ einen großen Hit und mit „Circles of love“ und „Magic fields“ zwei kleine, das Debütalbum verkaufte sich 150.000 mal. Die beiden Nachfolger gingen weitestgehend unter, genauso wie das Soloprojekt Angelzoom von Sängerin Claudia Uhle. Jetzt hat sie sich wieder mit ihrem Bruder Matthias Uhle, der für die Musik zuständig ist, und Texter Alex Kaiser zusammengetan. Und damit sich die Leute auch wieder an X-Perience erinnern, wurden neben den zehn neuen Songs auch die drei Hits, neu gemixt von Alvarez, aufs Album gepackt.
 Ob neuer Mix oder neue Songs – alles klingt nach Elektropop Mitte der 90er. Uhles Stimme ist auch noch genauso klar und hoch wie damals, allerdings auch völlig emotionslos. Das könnte aber auch an den kitschigen Texten der Sorte“Let’s stay together/ Now and forever/ Let’s dream together/ The dream of love“ liegen oder daran, dass der hörbare Einsatz von Pro Tools jegliche Emotion gelöscht hat. Da hilft es auch nichts, dass sich die Band für einen Song Midge Ure als Schreiber und Duettpartner sichern konnte – zumal der nur noch eingeweihten Synthiepop-Fans ein Begriff sein dürfte.RTL2 setzt bereits die Single „Return to paradise“ als Hintergrundmusik für seine Trailer ein und als Klangteppich für drittklassige Fernsehsendungen mag diese Musik taugen, für mehr aber auch nicht. Johannes Mihram
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