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Das Rad wird hier nicht neu erfunden: Auf seinem Debütalbum "King Of Kings" hält sich der gläubige Rasta aus Jamaika an das mehr als dreißig Jahre alte Erfolgsrezept für guten Reggae. Dazu gehören Lieder über Gras, Rastafari, die Natur und soziale Ungerechtigkeit, gesungen mit klarer Stimme über gut produzierten Reggae-Riddims.
 Elijah Prophet überrascht nicht, aber verschreckt auch nicht. Einige Songs wie "Small World", "King Of Kings" oder "Piece Of Ganja" haben Ohrwurmpotenzial, andere wie "Johnny" oder "Sensimillia Fi Bun" gehen in ein Ohr rein und aus dem anderen wieder raus. Auffällig ist, dass viele Riddims deutsche Produktionen sind, was wohl daran liegt, dass das Album vom deutschen Reggae-Produzenten Ingo Rheinbay gefertigt wurde, der selbst für einige Reggae-Riddims wie "Superior" oder "Blaze" verantwortlich ist. Der Tune "Back For Good" ist beispielsweise auf dem Blaze-Riddim zu hören, "King Of Kings" liegt auf dem Superior-Riddim.
Ein solides Debütalbum, was aber trotzdem kein Pflichtkauf ist.
Robert Kneschke
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