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Pajo – 1968 

18.08.2006

Der berühmt, berüchtigten, dünnen Grenzen gibt es viele – auf der zwischen Unaufgeregtheit und Langeweile balanciert Pajo mit seinem neuen Album 1968.

Pajo – 1968Pajo – 1968David Pajo operiert immer weit unter der Aufmerksamkeitsgrenze der Massen: Seit fünfzehn Jahren musiziert er mehr oder weniger regelmäßig mit Will Oldham, war Mitglied der Smashing Pumpkins-Nachfolgeband Zwan und veröffentlicht Soloalben, zunächst als Papa M, seit vergangenem Jahr nun unter eigenem Namen.

Wie den selbstbetitelten Vorgänger hat Pajo auch „1968“ komplett alleine am Laptop eingespielt. Als Einflüsse für das Album nennt Pajo Horrorfilme, die Musik Gorguts und die Poesie von Hafiz. Und jetzt bitte wieder sofort vergessen, denn davon ist nichts zu hören. Zu vernehmen ist allein völlig durchschnittliche Singer-/Songwriter-Musik, die belanglos plätschert. Dass ein Laptop bei den Aufnahmen im Spiel war, merkt man nur am Pluckern bei „Wrong turn“.

Pajo ist ohne Frage ein sehr guter Musiker – ein guter Songwriter ist er nicht.

Johannes Mihram

http://www.papa-m.com

 

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