 Dazu klingt das Album zu berechenbar, zu anbiedernd an aktuelle Trends wie Reggaeton ("Fire") oder sogar überholte Trends noch einbauend - wie der orientalische Touch in "Jamaican Ting" beispielsweise. War das Album "Art & Life" von 2002 noch ein Meilenstein, sowohl von Beenie Man selbst als auch der Reggaeszene insgesamt, so ist "Undisputed" höchstens ein Kiesel.Natürlich sind treibende Dancehall-Beats mit viel Druck dabei, auch die Themenwahl überrascht mit dem Schwerpunkt auf Liedern über Ladys nicht. Doch die Ohrwürmer fehlen. Beenie Man macht hier Tunes, die in der Dancehall für viele schwitzende Leiber sorgen können, aber sobald der nächste Track kommt, ist Beenies Tune schon wieder vergessen. Beeindruckend klingt höchstens "Come Again", aber auch eher durch die hohe Silbendichte pro Sekunde denn durch einen spannenden Refrain; den liefert als einziger "Heart Attack". Robert Kneschke
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