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Die Indie-Welt ist größer als man denken könnte - genau: noch größer! -
und lange nicht jede feine Single erscheint zwangsläufig auch in
Deutschland. Weil sich aber auch, manchmal gerade dort das Hinhören
lohnt, wo sich noch nicht allzu viele Menschen tummeln, gibt es auf
diesen Seiten in nicht ganz regelmäßigen Abständen, aber garantiert
mehrmals im Monat jeweils drei Kurzrezensionen von in der Regel bislang
nicht in Deutschland veröffentlichten Platten von Bands, die jetzt noch
nicht jeder kennt, denen man aber durchaus später einmal wieder
begegnen
könnte. In diesem Sinne: Dabeisein ist alles - gerade von Anfang an...
 Den Reigen eröffnen diesmal Greenspace, die auf ihrer unbetitelten,
volle sieben Songs dicken 12''-EP ganz wunderbaren Dreampop Galore
feiern, rauschende Gitarren und verhuschte Mädchenvocals inklusive. Auf
CD-Single hat man zusätzlich das großartige "Nothing Lost"
veröffentlicht (B-Seiten von der EP) veröffentlicht - volles Programm
also.
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 Ein bisschen komplizierter sind da schon Sunday International bei
denen sich nicht nur Männlein und Weiblein die Vocals teilen, sondern
auch die musikalische Ausrichtung: während "So Calm" eher an den
aktuellen Schwung New Wave-Combos erinnert, muss man bei den schiefen,
trockenen Gitarren von "Hey, Hey You" unbedingt and die Breeders
denken - spannender Spagat allemal.
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 Schon zum zweiten Mal auf diesen Seiten vertreten sind unterdessen
Guile, die nach ihrer Debütsingle "My Salvation/ You Had It All"
nun mit dem fantastischen "Serendipity" nachlegen: weniger lärmig,
dafür mit größerer, direkterer Melodie und Anklängen an Rave-Euphorie.
Zusammen mit der (stark an "Salvation" von Black Rebel Motorcycle
Club erinnernden) B-Seite "Yesterday's Karma" ist der Song
ausschließlich als Download über Napster erhältlich.Friedrich Reip
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http://www.greenspace.uk.com - http://www.myspace.com/sunday_international - http://www.guilemusic.com
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