 Ähnlich wie „Tommy“ ist die „Quadrophenia“-Vorstellung als multimediales Bühnenwerk mit großem Musiker-Ensemble konzipiert, das neben Musik und Schauspiel auch Filmsequenzen einwebt. Verwendet wurde dabei auch zusätzliches Filmmaterial von der „Quadrophenia“-Originaltour und bislang verschollenes Material aus dem Jahr 1964, als The Who noch „The High Numbers“ hießen. Auch in diesem überzeugenden Auftritt schneit der ein oder andere Gaststar herein, namentlich Billy Idol und P.J. Proby.Die DVDs bieten neben den Konzertmitschnitten natürlich auch noch Extras. Besonders hervorzuheben sind dabei die Kommentare von Daltrey und Townshend. Durch die MX-Technologie können die beiden Musiker per Knopfdruck jederzeit ein- und ausgeblendet werden. Beide Opern haben die Zeit überdauert und nichts an Qualität eingebüßt. Die Gigs zeigen The Who – trotz ihrer zerfahrenen Bandgeschichte – voller Energie und auf der Höhe ihres Könnens. Auch wenn sie mal sangen „Hope I die before I get old“ – alt sind die Herren nur auf dem Papier, auf der Bühne sind sie jung geblieben. Christian Liederer
|