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Busta Rhymes - The Big Bang 

24.06.2006

Busta Rhymes - The Big BangBusta Rhymes - The Big BangBusta Rhymes hat sich die Haare schneiden lassen, und was im Fall von Metallica vor einigen Jahren als Aufhänger zahlreicher fatalistischer Interpretationen in Zusammenhang mit dem musikalischen Output genutzt wurde, lässt sich auch mit "The Big Bang" in Verbindung bringen. Allein, man wird sich in die entgegengesetzte Richtung bemühen müssen: verschwunden mit den Rastas ist nicht die künstlerische Glaubwürdigkeit, sondern, ganz im Gegenteil, eine Orientierungslosigkeit, die Rhymes zuletztals Randfigur im HipHop dastehen ließ. "The Big Bang" feiert nun mit dem titelgebenden Urknall die Rückkehr zum knackig-düsteren Raubein-Rap von Rhymes' Frühwerk. Unter den Fingern von Dr. Dre, der für die Produktion eines Großteils der Tracks verantwortlich zeichnet, und mit kolorierender Unterstützung durch geladene Gäste wie Missy Elliot auf dem fantastischen, leider viel zu kurzen "How We Do It Over Here", Kelis, WuTang-Mitglied Raekwon oder Crooner-Legende Stevie Wonder, ist ein facettenreiches und doch atmosphärisch schwarz-dichtes Album entstanden, an dem sich der HipHop allemal im laufenden Jahr wird messen lassen müssen. Busta Rhymes' eigene Wiedererfindung als King of Class ist auf beeindruckende Weise geglückt.

Friedrich Reip

http://www.bustarhymes.com

 

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