 Beeinflusst von der Musik der 60er Jahre, starteten die Boss Martians 1995 mit Gitarren-Pop. Anschließend ging man der Vorliebe für britische Sixties-Bands und Mod-Heroen nach. Mit dem 2000er Werk „Move“ hatte man dann endlich nicht nur einen eigenständigen Stil gefunden. Frontmann und Mastermind Evan Foster hatte es im Laufe der Jahre auch geschafft, ein untrügliches Gespür für einprägsame und zündende Songs zu entwickeln. In den USA schon 2002 erschienen, wartet „Making the round“ mit 12 schnellen und rockigen Songs auf, bei deren dichtem und melodischem Sound man gleich mitwippt. Partymucke, bei der sofort jeder anfängt, Luftgitarre zu spielen. Die Chef-Marsianer haben mit diesem Longplayer wirklich gute Arbeit abgeliefert. Kaum zu glauben, dass es ganze vier Jahre gedauert hat, bis es diese Platte über den großen blauen Teich nach Europa geschafft hat. Tanja Kellner
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