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Musik aus dem Schlafzimmer für das Schlafzimmer: Justine Electra mit ihrem Debütalbum „Soft Rock“. Die Australierin mit Wahlheimat Berlin sitzt zwischen den Stühlen: Zu verspielt für Folk trotz der Gitarre, zu positiv trotz des Blues für TripHop. In ihrem Schlafzimmer hat Justine Electra die Grundideen eingespielt, nur für die endgültigen Aufnahmen und den Mix hat sie sich Freunde dazugeholt. Und doch klingt „Soft Rock“ als sänge diese dunkle Stimme direkt aus dem Schlafzimmer zu uns, so lasziv und nah klingt sie.
 Zu Gitarre und Gesang gesellen sich die verschiedensten Dinge: Downbeats, Piano, Dudelsack und allerlei Gesampeltes. Der Gesang steht jedoch immer im Vordergrund und verleiht dem Album eine schwüle Schlafzimmer-Atmosphäre.Justine Electra hat einen weiten Weg hinter sich: Bei Hippie-Eltern in Melbourne nach Berlin-Mitte. Sie arbeite als DJane, lebte in besetzten Häusern, schrieb und sang für das Sonarkollektiv genauso wie für Tarwater und Static. Diese Einflüsse sind auch zu hören auf „Soft Rock“. Allerdings braucht es den richtigen Moment für das Album,die meiste Zeit habe ich das Album nach kurzer Zeit wieder aus machen müssen, weil es einfach nur nervte und anstrengte. In den seltennen aber zeigte sie mir ihre Schönheiten. Johannes Mihram
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http://www.myspace.com/justineelectra - http://www.cityslang.com
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