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Playbacks für Drummer - Vol. 5 & 6 

07.06.2006

Playbacks für Drummer - Vol. 5 & 6Playbacks für Drummer - Vol. 5 & 6Populäre Musik ist, um es ganz knapp zu formulieren, Rhythmus und Melodie. Ersteren generiert heute, im fortgeschrittenen Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit, oft der Computer oder Sampler. Doch soll es noch ambitionierte Drummer aller Altersgruppen geben, welche sich, allein oder im Ensemble, um den richtigen Groove bemühen. Eine Lebensaufgabe, soviel steht mal fest. Dieser trommelnden Klientel widmet das Label Tunesday Records eine komplette Veröffentlichungsserie. Neben Playalong-CDs für Improvisationsstunden, genreübergreifende Bass-Lektionen und spielfreudige Jazz-Connaisseure wurden bereits vier Drum-Mitspiel-Tonträger herausgegeben, von einer Pure-Drum-CD für Proben und Jam-Sessions ohne Drummer ergänzt.

Nun, nachdem die so genannten easy Grooves aus Pop und Rock zweifach bedacht wurden und auch Jazz sowie eine Grundlagenkombination aus Rock/Funk/Fusion/Pop-Beats Anregungen boten, erscheinen die Folgen 5 und 6 der Playback-Reihe. Die Nummer 5 widmet sich dem Blues. Der Groove des Blues gehört zum Grundgerüst populärer Musik, weil der Blues deren Wurzeln bildet. Dabei sollte der wogender Shuffle, früher, in längst vergangenen Zeiten, als zerrissene Zeit wahrgenommen, nicht mit primitiver Trommelei gleichgesetzt werden. Welche Feinheiten – und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten - schon dem Blues innewohnen vergegenwärtigt Jörg Sieghardts Beitrag zur Drummer-Reihe. Beginnend mit den gängigen Spielarten und Groovemustern führt Sieghart ein in die noch heute gültigen Standard-Beats und -Breaks. Diese werden stetig ausgebaut und erweitert, bis zum Shuffle-Rock und einem kurzen Ausblick auf den Jazz-Blues.

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Playbacks für Drummer - Vol. 5 & 6Playbacks für Drummer - Vol. 5 & 6Die sechste Folge der Playback-Reihe ist den ungeraden oder auch „krummen“ Metren gewidmet. Neben dem straighten oder offbeat interpretierten Viervierteltakten existieren eben noch viele weitere Taktarten. Diese bringen Martin Hänes Lektionen näher. Er legt dabei das Hauptaugenmerk auf metallische Spielweisen, orientiert sein Spiel und zahlreiche Beispiele an Bands wie Metallica oder auch Limp Bizkit. Zu den vorgestellten und didaktisch erfahrbaren Taktarten zählen im Rahmen der “Odd Grooves“-CD: 7/8tel-Takte, 7/4tel-, 6/4tel-, und 6/8tel-Takte, ferner behandelt Häne Metren, welche schon eine Jazz-Koryphäe wie Dave Brubeck in seine Kompositionen einbezog und spielend erforschte, nämlich der 5/4tel-Takt und der 9/4tel-Takt.

Die Playbacks eignen sich hervorragend zum Üben, auch für unerlässliches Timing-Training, welches ein mitlaufendes Metronom erleichtert. Wie überhaupt angemerkt werden soll, dass die Handhabung der Groove-Tracks problemlos funktioniert. Mit beiden CDs erweitert daher jeder Drummer sein Repertoire um transparent gestaltete Lernhilfen, erhält viele Anregungen und inspirierende Begleitung.

T. Stalling

http://www.tunesdayrecords.de/

 

 

 

 


 

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