 "Nenn mich Deph" heißt die EP mit zehn Tracks in insgesamt 31 Minuten, auch wenn unklar ist, warum ausgerechnet ein Wort gewählt wurde, was wie "deaf" (also "taub") klingt. Denn die Ohren zusperren muss hier niemand. Im Gegenteil, alles klingt fett produziert, aber eben auch so als ob es das alles schon mal gab. "Geh nicht weiter" und "Du bist wie" klingen wie eine Max Herre-Kopie für die Ladies und "Rock mit mir" erinnert durch die nuschelnden Party-Raps stark an Samy Deluxe. Aber Vergleiche mit Samy oder Max sind ja nicht das Schlechteste, was einem Rapper passieren kann.Zu den vier Songs und zwei Skits gibt es von drei der Songs noch vier Remakes, unter anderem von Sepalot, Stereotyp oder Brenk. Vor allem letzterer schafft es, den Song "Nenn mich Deph" noch mal mit einem knackigeren Beat zu versehen. Ein Debüt, was sich nicht verstecken muss.
Robert Kneschke
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