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3x ganz heißer Indie aus England - Forest Giants, Alamos und Twelve 

17.05.2006

Die Indie-Welt ist größer als man denken könnte - genau: noch größer! - und lange nicht jede feine Single erscheint zwangsläufig auch in Deutschland. Weil sich aber auch, manchmal gerade dort das Hinhören lohnt, wo sich noch nicht allzu viele Menschen tummeln, gibt es auf diesen Seiten in nicht ganz regelmäßigen Abständen, aber garantiert mehrmals im Monat jeweils drei Kurzrezensionen von in der Regel bislang nicht in Deutschland veröffentlichten Platten von Bands, die jetzt noch nicht jeder kennt, denen man aber durchaus später einmal wieder begegnen könnte. In diesem Sinne: Dabeisein ist alles - gerade von Anfang an...

3x ganz heißer Indie aus England - Forest Giants, Alamos und Twelve3x ganz heißer Indie aus England - Forest Giants, Alamos und TwelveSo veröffentlichen etwa Forest Giants aus Bristol mit "Welcome To The Mid-West" ihr Debüt auf dem wundervollen Cherryade-Label. Echte Newcomer sind sie trotzdem nicht: immerhin gehörten einige Bandmitglieder den durchaus recht erfolgreichen Neunziger-Combos Beatnik Filmstars und Blue Aeroplanes an. Damals wie heute fantasievoller, verspielt-krachiger Powerpop.

3x ganz heißer Indie aus England - Forest Giants, Alamos und Twelve3x ganz heißer Indie aus England - Forest Giants, Alamos und TwelveKrach und Power gibt's auch bei Alamos, die allerdings von verspieltem Pop nicht viel wissen wollen: lauter, wilder und schiefer als der große Rest vermeintich lauter, wilder, schiefer Combos von Franz Ferdinand bis Robocop Kraus klingt das titellose Debütalbum der Schotten, die sich zudem starker Unterstützung seitens der britischen Medien sicher fühlen dürfen. Alsdenn.

3x ganz heißer Indie aus England - Forest Giants, Alamos und Twelve3x ganz heißer Indie aus England - Forest Giants, Alamos und TwelveDie Dritten im heutigen Bunde sind alte Bekannte - immerhin war Chris Olley alias Twelve ehemals Sänger bei den großartigen, viel zu früh verabschiedeten Six By Seven. Was jetzt eine Menge Zahlen waren für Musik, die an und für sich so gar nicht rational wirkt: zwischen Elektronik-Gepucker und breiten Soundwänden kann Olley auf "Be Careful What You Don't Wish For" weiterhin seinem Genie freien Lauf lassen. Für alle ein Gewinn.

Friedrich Reip

http://www.forestgiants.co.uk - http://www.alamos.co.uk - http://www.chrisolley.co.uk

 

 

 

 


 

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