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Die Indie-Welt ist größer als man denken könnte - genau: noch größer! -
und lange nicht jede feine Single erscheint zwangsläufig auch in
Deutschland. Weil sich aber auch, manchmal gerade dort das Hinhören
lohnt, wo sich noch nicht allzu viele Menschen tummeln, gibt es auf
diesen Seiten in nicht ganz regelmäßigen Abständen, aber garantiert
mehrmals im Monat jeweils drei Kurzrezensionen von in der Regel bislang
nicht in Deutschland veröffentlichten Platten von Bands, die jetzt noch
nicht jeder kennt, denen man aber durchaus später einmal wieder
begegnen
könnte. In diesem Sinne: Dabeisein ist alles - gerade von Anfang an...
 So veröffentlichen etwa Forest Giants aus Bristol mit "Welcome To
The
Mid-West" ihr Debüt auf dem wundervollen Cherryade-Label. Echte
Newcomer sind sie trotzdem nicht: immerhin gehörten einige
Bandmitglieder den durchaus recht erfolgreichen Neunziger-Combos
Beatnik Filmstars und Blue Aeroplanes an. Damals wie heute
fantasievoller, verspielt-krachiger Powerpop.
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 Krach und Power gibt's auch bei Alamos, die allerdings von
verspieltem
Pop nicht viel wissen wollen: lauter, wilder und schiefer als der große
Rest vermeintich lauter, wilder, schiefer Combos von Franz Ferdinand
bis Robocop Kraus klingt das titellose Debütalbum der Schotten, die
sich zudem starker Unterstützung seitens der britischen Medien sicher
fühlen dürfen. Alsdenn.
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 Die Dritten im heutigen Bunde sind alte Bekannte - immerhin war Chris
Olley alias Twelve ehemals Sänger bei den großartigen, viel zu früh
verabschiedeten Six By Seven. Was jetzt eine Menge Zahlen waren für
Musik, die an und für sich so gar nicht rational wirkt: zwischen
Elektronik-Gepucker und breiten Soundwänden kann Olley auf "Be Careful
What You Don't Wish For" weiterhin seinem Genie freien Lauf lassen.
Für
alle ein Gewinn.Friedrich Reip
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http://www.forestgiants.co.uk - http://www.alamos.co.uk - http://www.chrisolley.co.uk
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