 Es beginnt mit „Ende Offen“ und knüpft wunderbar an die letzten Sachen an. Wahrscheinlich entstand der Song auch schon damals. Der Rock wurde etwas geglättet. Der Pop rutscht nach vorn. Die kleinen Soundspielereien sind reduziert und eingebettet. Die Melodien sind geblieben. Und so tanzt man einfach wieder los, singt mit und freut sich. Es lebe der Viktoriapark, der nach einer kleiner Renovierung seine Pforten wieder geöffnet hat. Das Schild am Eingang wurde entbeult und poliert.Die vier anderen Songs auf der Platte sind noch glatter. Berliner Schule? Es klingt alles etwas reifer. Obwohl das naivschräge damals so toll war. Der dünne Mann singt kaum noch mit Susie zusammen. Dafür gibt es ein kleines Orchester, welches man allerdings nur bei „Hier kommt die Leidenschaft“ wirklich bemerkt. Besser oder nicht? Will ich gar nicht entscheiden. Es ist schön, dass sie wieder da sind. Und die Platte ist toll. Macht neugierig auf das Album, welches irgendwann später erscheinen soll. Und hoffentlich spielen auch wieder live ein paar Konzerte. Felix Kosel
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